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Anna Zeiser geb. Maier
Erste Frau Rat und Präsidentin

24. Nov. 1861 geboren in Hüfingen
13. Mai 1947 gestorben in Bruchsal
1882 Heirat mit Franz Zeiser, Rechtsanwalt
Zuzug nach Bruchsal, Huttenstr. 21
Das Ehepaar hatte 13 Kinder, zwei Töchter starben früh, ein Sohn fiel im 1. Weltkrieg
1897 Gründung des Vinzentiusvereins durch Stadtpfarrer Josef Kunz, Anna Zeiser wurde Präsidentin und blieb auch in diesem Amt
als ihr Mann starb (1904).

Sie trug die Verantwortung für das Funktionieren aller Abteilungen, die im Laufe der Jahre geschaffen wurden: eine Stellenvermittlung, ein Heim für stellenlose und durchziehende Mädchen, Koch- , Näh- und Bügelkurse, Wöchnerinnenfürsorge.
In ihre Zuständigkeit im Vinzentiushaus fielen auch eine Schule, Wohnräume für Alleinstehende, eine Volksküche und zeitweilig eine Armenspeisung. Während des 1. Weltkrieges leitete Anna Zeiser die Fürsorgearbeit der Vereinigten Frauenvereine Bruchsals. Anna Zeiser war Vorstandsmitglied des Deutschen Frauenbundes.
1918 - 1922 war sie die erste Stadträtin für die Zentrumspartei in Bruchsal
1923 - 1926 Stadtverordnete der Stadt Bruchsal
1930 organisierte sie die Winternothilfe

Um Geld für alle ihre Aktivitäten zu beschaffen, organisierte sie Spinnfeste, Lotterien und Basare, deren Regie sie ebenfalls übernahm. Anna Zeiser lagen immer die Belange der Armen am Herzen. Ihre offizielle caritative Tätigkeit musste sie jedoch in der NS-Zeit beenden. Sie war sehr religiös und distanzierte sich von der damals vorherrschenden Politik. Anna Zeiser steht für die Frauen, die als erste nach der Einführung des Frauenwahlrechts 1919 den Schritt in die Männerwelt der Politik wagten.
2007 wurde eine Straße im Baugebiet Bleiche nach ihr bennannt.
mehr >> Artikel Amtsblatt S. 5 und 6




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