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Niederbronner Schwestern in Bruchsal,
(Bühler Schwestern)
Dienst am Nächsten

28.07.1859: Zwei Schwestern der Kongregation vom Allerheiligsten Heiland (Niederbronner Schwestern) kommen nach Bruchsal. Sie wohnen in der damaligen Leonhardgasse, der späteren Pfeilergasse 19.
30.12.1868: Die Schwestern übernehmen die Betreuung des städtischen Versorgungsheimes (späteres Altenheim) bis April 1977. 1888 sind es bereits acht Schwestern, die in einem Gebäude der Stadt Bruchsal in der Friedrichstraße 72 untergebracht sind. Durch den Abriss dieses Gebäudes (es entsteht 1890 auf diesem Gelände die Pestalozzi-Schule) müssen die Schwestern in das Haus Salzgasse 5 (hinter der Stadtkirche ) umziehen. 18.05.1900 wird der „Verein für Krankenpflege Bruchsal“, der über 700 Mitglieder zählt, gegründet.



Der damalige Pfarrer von St. Peter, Otto Klingele, wird 1. Vorsitzender. 19.03.1900: Am Fest des heiligen Josef wird der Plan zum Bau eines Schwesternhauses in der Nähe der St. Peterskirche beschlossen. 3.08.1914: Sechs Schwestern müssen zum Lazarettdienst nach Baden-Baden und Freiburg. Okt. 1914: In Bruchsal bricht Typhus aus. In der Bergstraße wird ein Gebäude, die so genannte „Sebastianusbaracke“ errichtet. Hier pflegen vier Schwestern des Hauses die insgesamt 20 Typhuskranken.
1.04.1925 Eröffnung eines Kindergartens des Vinzenzvereins im Vinzentiushaus unter Leitung von Schwester Vestita. für ca. 130 Kinder. 1.05.1930 In dem von der Pfarrgemeinde St. Peter erworbenen Jugendheim wird ein weiterer Kindergarten eingerichtet, der von Schwester Bonifatia geleitet wird. Ab 1. Oktober 1936 liegt auch die Leitung des Kindergartens der Pfarrei St. Paul in den Händen der Niederbronner Schwestern, welche Schwester M. Judith wahrnimmt. Sie wird am 18.11.1940 von Schwester Astia abgelöst. 1950: Schwester Astia übernimmt die Leitung des Kindergartens der Hofkirche und Schwester M. Christa die des Kindergartens der Pfarrei St. Paul. Nov. 1958: Die Schwestern erhalten ein Auto. Schwester Godrata erwirbt den Führerschein und steuert künftig den neuen „Käfer“. 1979: Einrichtung einer Sozialstation für Bruchsal mit Stadtteilen unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Bruchsal.
30.09.1986 Auf Grund des Schwesternmangels beendeten die Niederbronner Schwestern ihre Tätigkeit in Bruchsal.

Die beiden Orden zeigen, wo viele Frauen eine Tätigkeit fanden: in der Alten- Kranken und Kinderpflege waren sie eine tragende Säule der Gesellschaft. Den Frauen blieb oft keine andere Möglichkeit oder sie wählten den Weg, weil er ihnen, wenn auch in bescheidenem Rahmen, Selbsterfüllung bot. Einige ernteten hohe Anerkennung und wurden in ihren Gemeinden „berühmt“. Die Entwicklung jedoch zeigte, dass mit zunehmender Entscheidungsfreiheit der Weg in einen Orden für Frauen unattraktiv wurde.




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