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Diakonissen
Kinder- und Altenpflege

1858 - 1966
Im Jahr 1858 kam die erste Diakonisse aus dem badischen „Mutterhaus für Kinderpflege“ von Nonnenweier nach Bruchsal.

Schwester Julie Mondon war ausgebildete Kinderpflegerin und betreute die Kinder der evangelischen „Klein-kinderschule“ in der Zwerchstraße. Ein Verein hatte die Einrichtung ins Leben gerufen. Die Eltern zahlten 20 Pfennige Schulgeld in der Woche; die Stadt gewährte ab 1864 eine jährliche Beihilfe von 200 Gulden. Ab 1884 leitete Diakonisse Katharina Runkel die neue evangelische Kinderschule in der Stadtgrabenstraße. Auch die in späteren Jahren eingerichteten Kindergärten der evangelischen Kirchengemeinde Bruchsal wurden bis 1962 von Diakonissen geleitet. Die letzte „Kinderschwester“ war Irmhild Tillmann.

Außer der Kinderbetreuung widmeten sich die Diakonissen der häuslichen Krankenpflege. Hierfür wurden sie in den Mutterhäusern ausgebildet. Die Schwestern unterstützten arme und alte Gemeindeglieder und unterhielten später auch eine Nähschule. 1893 kam die erste Diakonisse Friederike Dier vom Diakonissenhaus Schwäbisch Hall. Die späteren Diakonissen wie Schwester Luise Geiß waren aus dem Freiburger Diakonissenhaus. Die Station befand sich ab 1906 in der Wilderichstraße 7. Ab 1948 war die Krankenstation hier im Pfarrhaus untergebracht. Träger der Diakoniestation w ar der Evangelische Verein für Krankenpflege. 1966 gab das Freiburger Diakonissenhaus die Krankenpflege auf. Die Gemeindekrankenpflege wurde von freien Schwestern und Pflegern fortgesetzt und wird heute von der Diakoniestation wahrgenommen.




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